1. Mannschaft stellt Fussball spielen nach Pause ein

FC Wesuwe - SpVg. Stavern/Apeldorn = 2:2 (2:1)

Tore : 1:0 Simon Schulte (24.); 1:1 (26.); 2:1 Oliver König (42.); 2:2 (83.)

Tembaak- Schulte D., Feringa, Albers S. , Schulte S. - Specken, Kloppe, Rolfes, Coulibaly, König, - Hüsers

Bank: Büscher, Hocke, Keuter

Auswechslungen : Keuter für Albers S., Hocke für Coulibaly, Büscher für Kloppe

Nach dem tollen Sieg gegen Tabellenführer VfL Herzlake II wartete heute eine sehr unangenehme Aufgabe auf die Mannschaft vom FC Wesuwe. Die Spielvereinigung Stavern/Apeldorn ist immer schwer zu bespielen und stets gefährlich. So konnten die Jungs vom scheidenden Trainer Bernd Pleus vor zwei Wochen ebenfalls den Spitzenreiter bezwingen. Auch sonst erzielte man vor allen Dingen gegen die sogenannten „Großen“ der Liga gute Ergebnisse bzw. konnte diese ärgern. Die 1. Mannschaft war also gewarnt und ging dementsprechend konzentriert an die Aufgabe heran. Passen mussten Kai Briese, Tim Kasperek, Niklas Wessels und Michael Keen. Trotz der erneuten Umstellungen wollte der FC wie in der Vorwoche den Gegner früh anlaufen und unter Druck setzten.

Und es ging auch sehr gut los. Uwe Rolfes erkämpfte sich bereits in den ersten Minuten das Spielgerät, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch, verzog aber knapp. Die Gäste spielten wie erwartet mit hoher Aggressivität in den Zweikämpfen und versuchten dann mit langen Bällen in die Spitze oder auf die Außenpositionen für Gefahr zu sorgen. Somit durfte die „Erste“ trotz aller offensiven Bemühungen die Defensive nicht vernachlässigen. In der 24. Minute gelang der erhoffte Führungstreffer. Simon Albers spielte eine perfekte Flanke von der linken Seite. Simon Schulte lief gekonnt durch und versenkte per Kopf zum 1:0. Doch die Freude hielt nicht lange. Bereits zwei Minuten später glichen die Gäste, unter tatkräftiger Mithilfe des FC, wieder aus. Von der linken Seite wurde nach einem Eckball die Kugel einfach mal lang in die Mitte geschlagen. Da die FC-Defensive unsortiert war, konnte ein Gästespieler unbedrängt zum 1:1 einschieben. Wieder lief die 1. Mannschaft an und versuchte die erneute Führung zu erzielen. Doch fast hätte man sogar den Rückstand schlucken müssen. Wieder stand man in der Hintermannschaft schlecht und ein Spieler der Spielgemeinschaft tauchte frei vor Keeper Mario Tembaak auf. Zum Glück setzte der Angreifer den Ball knapp neben den linken Pfosten. Der FC spielte teilweise zu umständlich und verlor viel zu viele Bälle im Spielaufbau. Das es auch „einfach“ geht, bewies Kapitän Oliver König kurz vor der Pause. Er wurde vor der Strafraumgrenze angespielt, legte sich die Kugel auf den starken rechten Fuß und jagte sie zum 2:1 in die Maschen. Damit ging es die Halbzeitpause .

Trainer Christian Wobken hatte einige Punkte die seine Jungs noch verbessern konnten, aber auch einige die sie unbedingt verbessern mussten. Vor allen Dingen agierte man in der Defensive zu sorglos. Leider änderte sich das im zweiten Abschnitte nicht wirklich. Ganz im Gegenteil, man stellte das Fussball spielen komplett ein und ließ sich von einem bissigen Gegner den Schneid abkaufen. So ermöglichte man den Gästen sogar einige hochkarätige Möglichkeiten. In der 64. Minute zum Beispiel, als ein Angreifer Keeper Mario Tembaak mit einem Lupfer überwinden wollte. Der FC-Torhüter erwischte die Kugel gerade noch so im Flug. Bei der „Landung“ rutschte ihm die Kugel aus den Händen und Daniel Schulte rettete vor ( oder hinter ? ) der Linie. Nach vorne brachte die 1. Mannschaft fast nichts mehr zu Stande und erspielte sich keine echte Torchance mehr. In der 83. Minute entschied der Schiedsrichter fälschlicherweise auf Eckball für die Gäste. Das war schon ärgerlich, aber wie man das dann verteidigte, war schon mehr als bescheiden. Ein Spieler der Staverner lief quasi ohne Gegenwehr parallel zum Strafraum und versenkte dann sehenswert zum 2:2. Auch in der Schlußphase fiel der 1. Mannschaft nicht mehr viel ein und man musste fast noch froh sein, wenigsten einen Punkt zu retten.

Fazit : Nach gutem Beginn und zweimaliger Führung war man in der 2. Hälfte gar nicht mehr auf dem Platz. Bei mehr Einsatz und Spielwitz hätte man die 3 Punkte locker einfahren können. Aber wenn man all das vermissen lässt, muss man sich über einen Punkt noch freuen.

Weiter geht es am Freitag (12.05.) um 20.00 Uhr in Flechum.